Kamingerüste – für Sicherheit bei Dacharbeiten

  • 23. Juni 2020

Arbeiten am Dach oder am Schornstein können aufwendig, vielfältig und leider auch gefährlich sein. Aus diesem Grund lohnt es sich, vor den baulichen Tätigkeiten ein geeignetes Gerüst aufzustellen, welches die Durchführung stark erleichtert.

Das Kamingerüst, auch als Schornsteingerüst bezeichnet, gilt als unverzichtbares Hilfsmittel für professionelle Handwerker wie Schornsteinfeger oder Dachdecker, weshalb auch private Heimwerker dessen Vorzüge entdecken sollten.

Wofür wird ein Kamingerüst genutzt?

Die Konstruktionen garantieren den Arbeitern einen guten Halt und sind meist auch in der Lage – mithilfe speziell angebrachter Hebebühnen und einem Gerüstaufzug – gewisse Lasten wie Werkzeuge, Baumaterialien oder den Handwerker selbst nach oben oder nach unten zu befördern.

Des Weiteren bietet das Baugerüst die perfekte Zugänglichkeit zu jedem Teil des Dachs. Insbesondere häufige Varianten wie Satteldächer können durch die Anwendung professioneller Dachfanggerüste unproblematischer bearbeitet werden, da der Neigungswinkel der Plattform individuell angepasst werden kann. Eine wichtige Anwendung ist zudem die Sicherheit vorbeigehender Personen, um diese vor herunterfallenden Werkzeugen zu schützen.

Verschiedene Arten von Dachgerüsten

Für die vielfältigen Dacharbeiten sind auch unterschiedliche Gerüste erhältlich. Zu den bekanntesten Versionen zählen:

Dachfanggerüst
Das Dachfanggerüst gilt als sogenanntes Schutzgerüst und wird zur Sicherheit der Handwerker hauptsächlich an schrägen Dächern angebracht.

Dachdeckerschutzgerüst
Bei diesen Gerüsten ist ein stabiles Netz oder Gitter Teil des Aufbaus, um Arbeiter sowie Passanten zu schützen.

Je nach Einsatz ist ein Kamingerüst individuell anpassbar, was es dir ermöglicht, beim Aufbau auf den Neigungswinkel des Dachs zu achten. Auch im Bezug auf das Material können sich die Gerüste unterscheiden. Während die meisten modernen Modelle aus Aluminium bestehen, welches wegen seiner Leichtigkeit unproblematisch befestigt werden kann und die Dachkonstruktion nur unmerklich beansprucht, sind auch Varianten aus anderen Metallen erhältlich.

In der Regel gehören zwei Leitern, die am Dach angeschraubt werden, zur Konstruktion eines Dachgerüsts. Oftmals kann die Anzahl der Leitern jedoch variieren.

Normen und Vorschriften

Um die Sicherheit aller Handwerker zu gewährleisten, muss ein Dachgerüst an strenge Regeln angepasst werden. Grundsätzlich ist es verpflichtend, bei Arbeiten an Dächern mit einer Neigung zwischen 20 und 60 Grad ein Fanggerüst einzusetzen. Dieses muss in Deutschland den Normen DIN 4420 sowie DIN EN 13374 entsprechen, die dem Individual- und Kollektivschutz dienen. Der Abstand der Fanglage von der Traufe, deren Mindestbreite sowie die Höhe der Schutzwand sind vorgeschrieben. Beispielsweise darf die oberste Lage bei einem Dachgerüst höchstens 1,50 m von der Absturzkante entfernt sein.

Maßnahmen wie diese verhindern schwere Unfälle und werden gründlich durchgesetzt. Deshalb sind moderne Dachgerüste von hoher Qualität und können ohne Bedenken für professionelle und häusliche Tätigkeiten eingesetzt werden.

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