Jetzt wird es kalt: Gerüstbauarbeiten im Winter

  • 27. Oktober 2021

Wer kennt es nicht, Schnee, Eis und Kälte, die einen lieben und die anderen hassen es – den Winter! Für mich ist der Winter meine Lieblings-Jahreszeit, aber es geht ja heute nicht um mich. Heute möchte ich euch aufklären, wie es sich mit den Gerüstbauarbeiten im Winter verhält, auf was geachtet werden muss und wann man das Gerüst am besten meiden sollte.

Saisonarbeit oder doch Ganzjahres?

Früher war es üblich Gerüstbauer über die Wintermonate auszustellen/ zu entlassen. So konnten die Gerüstbauunternehmen Lohnkosten sparen und die Gerüstbauer haben sich von den harten „warmen“ Monaten erholen können. Dafür bekamen sie natürlich viel weniger Lohn bzw. Arbeitslosengeld. Im Frühjahr wurden die Mitarbeiter dann wieder eingestellt. Heute in der Zeit des Fachpersonalmangels ist das gar nicht mehr möglich. Gerüstbauer, vor allem ausgebildete, werden mehr denn je gesucht. Würde also ein Mitarbeiter entlassen werden, hätte dieser sofort wieder eine neue Anstellung.

Saison-Kurzarbeitergeld

Doch auch in der heutigen Zeit, wo die Arbeit nicht ausgeht, kommen Tage, an denen es schlichtweg nicht machbar ist, seine Arbeit zu leisten. Glätte und Eis sind meistens der Verursacher. Das ist aber kein Grund, seine Mitarbeiter zu entlassen, es gibt das Saison-Kurzarbeitergeld.

Spielt also mal das Wetter nicht mit und man kann daher nicht auf Baustellen arbeiten, so haben gewerbliche Arbeitnehmer eines Gerüstbau-Betriebes Anspruch auf Saison-Kurzarbeitergeld. Beschäftigte ohne Kinder im Haushalt erhalten 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.
Beschäftigte mit mindestens einem Kind im Haushalt erhalten 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.

Die richtige Kleidung ist das A & O

Man kennt Gerüstbauer im Sommer – am liebsten „oben ohne“. doch in den Wintermonaten empfehle ich ordentlich Kleidung. Selbstverständlich empfehle ich diese auch im Sommer, aber das ist dann das Thema UV-Schutz und Hautkrebsrisiko. Im Winter ist festes und wasserdichtes Schuhwerk extrem wichtig. Frieren nämlich einmal die Füße, friert der gesamte Körper. Neben gutem Schuhwerk ist auch lange Unterwäsche gar nicht so verkehrt. Thermounterwäsche ist dafür besonders gut geeignet. Der Kopf und die Ohren sollten auch bedeckt sein und auch wasserdichte Schutzhandschuhe – diese gibt es auch gefüttert, sind empfehlenswert. 

Fazit:

Arbeit ist immer da – im Winter und auch im Sommer, also keine Angst haben, gutes Personal wird nicht einfach entlassen. Wenn es aber mal so kommt, dass nicht gearbeitet werden kann, dann sammelt man einfach Kräfte und erholt sich bis es wieder heißt – Auf geht’s auf die Baustelle!

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