Direkt anrufen: 0 82 25 - 30 90 87 0
E-Mail senden: info@rolle-gerueste.de

Kathedrale Norte-Dame de Paris und ihr Wiederaufbau 07.05.2019 11:41

Am 15. April 2019 erreichte die ganze Welt eine schreckliche Nachricht, ein Großbrand in der Kathedrale Notre-Dame de Paris (Unsere Liebe Frau von Paris). Das Feuer brach auf dem Dachboden aus. Dicke Rauchwolken hingen über Paris und die Menschen waren entsetzt Ihr Wahrzeichen in Flammen aufgehen zu sehen.

Nach etwa 4 Stunden gelang es den 600 Einsatzkräften der Pariser Feuerwehr, den Brand auf den hölzernen Dachstuhl zu begrenzen. Laut Medien, blieb die Westfassade mit den Haupttürmen, große Teile des Deckengewölbes und die Seitenschiffe und Chorumgänge weitgehend stabil. Leider wurde die reiche Ausstattung der Kirche, teilweise durch Hitze, Rauch, Ruß und Löschwasser verschmutzt und beschädigt. Laut den Ermittlern, handelte es sich bei der Brandursache um einen Kurzschluss.

Die Restaurierungsarbeiten hatten schon begonnen

Im Frühjahr diesen Jahres hatten in der Kathedrale umfangreiche Restaurierungen begonnen. Das Budget der gesamten Restaurierung wurde auf 150 Millionen Euro festgesetzt. Als erstes sollte der im 19. Jahrhundert erbaute Fléche (Vierungsturm, Dachreiter), der von Eugéne Viollet-le-Duc erbaut wurde, repariert werden. Dafür wurde im Bereich der Vierung ein großes StahlgerüstModulgerüst aufgestellt. Die 16 monumentalen Statuen der Apostel und Evangelisten wurden zur Restaurierung, eine Woche vor dem Brand abmontiert. Der gewaltige Dachstuhl des Notre-Dame der 100 m x 40 m x 13 m miss, wird auch „der Wald“ (la forét) genannt, weil er aus über 1300 Eichenbalken bestand. Im Dachstuhl der Kathedrale gab es aus Brandschutzgründen keine Elektroinstallation, dafür aber eine Rauchmeldeanlage und eine provisorische Beleuchtung.

Kosten über Kosten und wer haftet?

Laut Wikipedia, lag kein Versicherungsschutz für das Kirchengebäude vor, da sich dieses im Besitz des Staates Frankreich befindet. Daher ist im Falle eines ausgeschlossenen Fremdverschuldens seitens der an der Renovierung der Kirche beteiligten Firmen, der französische Staat für die Kosten für den Wiederaufbau verantwortlich. Nach Schätzungen der Nationalen Vereinigten Bauökonomen Frankreichs dürfte der Wiederaufbau ca. 400 – 600 Millionen Euro kosten. Darüber muss sich aber der französische Präsident, Emmanuel Macron, keine Sorgen machen. Denn bereits wenige Tagen nach dem Brand, wurde dank den großzügigen Spenden, die Wiederaufbau-Summe gedeckt. Über diese Spendensumme wird stark diskutiert.

Wie geht es weiter?

Die Aufräumarbeiten haben natürlich schon lange begonnen. Eins steht auch schon fest – die Pariser Kathedrale wird wieder aufgebaut. Es heißt, dass der gesamte Bau und speziell der Dachstuhl, bestens dokumentiert wurde. In den Archiven liegen eine Menge Originalpläne. Doch wie wird Sie aufgebaut, darüber wird heiß diskutiert. Zuerst muss jeder einzelne Stein untersucht werden um ansatzweise abschätzen zu können, was ersetzt werden muss und was nicht. Damit Regenwasser keine weiteren Schäden mehr verursachen kann, wird in den kommenden Wochen ein Behelfsdach montiert. Man wird sich ein detailliertes Bild über den Schaden am Bau machen. Danach werden alle geschwächten Bauteile mit Querträgern stabilisiert. Danach wird auch eine neue Gerüstbaufirma gesucht, die das passende Modulgerüst zu diesem Objekt errechnet und aufstellt, doch wann das ganze zu erwarten ist, steht noch in den Sternen.

Bis zu 100.000 m² Gerüste direkt am Lager
Deutsche Gerüsthersteller
Dauertiefpreise
Profiberatung