Gerüstböden Arten und ihre Unterschiede

19.02.2020 11:24

Welche Gerüstböden gibt es und welche Vor- bzw. Nachteile bringt jeder einzelne

Je nach Gerüsthersteller und Gerüstart gibt es vier verschiedene Gerüstböden Arten: Robustboden, Vollaluboden, Stahlboden oder Holzboden, auch Gerüstbohle/ Holzbohle genannt. Welche Vor- und Nachteile bringt jeder Gerüstboden mit sich? Im folgenden Beitrag erfährst du mehr!

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Robustboden mit Siebruckplatte

Der Robustboden besteht aus einem Alurahmen und einer Siebruckplatte nach BFU 100 G mit Phenolharzbeschichtung und Fäulnis-Schutz. Je nach Hersteller heißt der Gerüstboden beispielsweise der Alu-Robustboden wie beim Blizzard Gerüst oder der U-Robustboden beim Layher.

Vorteile:

  • Leicht (Gewicht)
  • Rutschsicher
  • Stapelbar
  • Pro Feld wird nur eins benötigt

Nachteile:

  • Siebdruckplatte muss nach bestimmter Zeit ausgetauscht werden
  • Beim Entfernen von hartnäckigem Schmutz (z.B. Putz) wird oftmals die Oberfläche der Siebdruckplatte verletzt, somit dringt Wasser schneller ein und der Gerüstboden fängt an zu schimmeln
  • Einsetzbar nur bis Lastklasse 3

Vollaluboden - das Fliegengewicht unter den Gerüstböden

Der Vollaluboden oder aber auch nur Aluboden genannt ist einer der robustesten Gerüstböden auf dem Markt. Sehr beliebt besonders wegen dem leichten Eigengewicht. Die Variante Aluboden gibt es je nach Gerüsthersteller in verschiedenen Ausführungen. Ob als Hohlkasten oder einfach belegt und vernietet, dieser Boden aus Aluminium ist ein absolutes Muss im Gerüstbau.

Vorteile:

  • Leicht (Gewicht)
  • Rutsch- und trittsicher
  • Witterungsbeständig
  • Stapelbar
  • Einsetzbar bis Lastklasse 6

Nachteile:

  • Höherer Anschaffungspreis (je nach Hersteller)

Stahlboden – der Hulk der Gerüstböden

Sehr beliebt und auch wichtig vor allem im Spezialgerüstbau (Modulgerüste, Systemgerüste). Diese Gerüstböden sind ein Muss, wenn es darum geht schwere Materialien abstellen oder lagern zu müssen.

Vorteile:

  • Extrem Robust
  • Langlebig – fast unzerstörbar, da aus Stahl
  • Je nach Hersteller mittlerweile leicht (Gewicht)
  • Einsetzbar bis Lastklasse 6
  • Günstig in der Anschaffung

Nachteile:

  • Pro Gerüstfeld benötigt man 2 Stahlböden, da 0,32 m breit
  • Man benötigt doppelt so viele Gerüstböden

Vollholzboden – Holzbohle

Der Vollholzboden oder aber auch Holzbohle/ Gerüstbohle genannt, ist vor allem vom Plettac System bekannt. Die Holzbohle besteht aus imprägniertem Qualitätsholz und sogenannten Metallknöpfen. Die Gerüstbohlen werden dann einfach auf den Stellrahmen mit Hilfe der Metallknöpfe eingehängt. Besonders beliebt sind hier die Hersteller Rux und Plettac Assco.

Vorteile:

  • Günstig in der Anschaffung

Nachtteile:

  • Passend nur zum Plettac System
  • Bei falscher Lagerung fängt er an zu schimmeln
  • Pro Feld werden 2 Gerüstbohlen benötigt
  • Keine lange Lebensdauer
  • Kann nicht einfach repariert werden, muss ausgetauscht werden

Du hast Fragen zu den verschiedenen Gerüstböden Arten? Du benötigt Hilfe bei der Auswahl? Dann bist du bei uns genau richtig. Unsere hochmotivierten Fachberater, teilweise bestehend aus ehemaligen Gerüstbauern, helfen dir gerne ein Gerüst mit den passenden Gerüstböden zu finden. Du weißt schon welche Gerüstteile du benötigst? Super, dann schick uns doch deine Liste direkt per Mail an die info@rolle-gerueste.de oder per Kontaktformular. Du brauchst eine Beratung? Kein Problem, ruf uns an unter der 08225-3090870 oder bitte um Rückruf per WhatsApp 0176 - 87 95 24 15.

Hier findest du eine Auswahl der Blizzard Gerüstböden:

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**Hinweis: Gemäß der Vermischungszulassung Nr. Z-8.1-974 vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin, dürfen die in Tabelle 1 aufgeführten Gerüstteile des Rolle Blizzard S70 Gerüstes, mit Gerüstteilen des Layher Blitzgerüstes 70S, gemäß deren Zulassung Nr. Z-8.1-16.2 verwendet werden. Rolle Gerüstvertrieb e. K steht in keiner Geschäftsbeziehung mit der Wilhelm Layher GmbH & Co KG. Bei Artikeln mit (*) ist das Zulassungsverfahren beim Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin beantragt. Es kann vorkommen, dass Gerüstteile keine Kennzeichnung bzw. keine Zulassung haben. Ein Einsatz dieser Gerüstteile ist möglich, wenn im Einzelfall zuvor eine baurechtliche Zustimmung eingeholt wird.
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