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Das Gerüst und seine Geschichte 18.03.2019 10:44

Im Duden steht: (aus Stangen oder Metallrohren, Brettern o.Ä. errichtete) Konstruktion besonders für Bau-, Reparatur- und Montagearbeiten - das Gerüst

Ein Gerüst wird als vorübergehende Hilfskonstruktion bezeichnet, welche erneut genutzt werden kann. Gerüste bestehen, je nach Land aus Holz beziehungsweise Stahl oder Aluminium. Ein Gerüst oder auch Baugerüst genannt, wir an Gebäuden und Baulichkeiten wie Kirchen, Türme usw. errichtet, dort können Handwerker in einer bestimmten Höhe, Ihre arbeiten durchführen. Gerüste werden in unzähligen Branchen eingesetzt und dienen entweder als Arbeitsfläche oder als Schutzvorrichtung.

Überall wo man heut zu Tage hinschaut, sieht man Gerüste. Ob fahrbare Gerüste, Fassadengerüste, Arbeitsgerüste, Stangengerüste, Modulgerüste uvm. Auch Heimwerker, trauen sich heute selber Gerüste zu kaufen und diese auch selber aufzustellen. Gerüste sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. In vielen Branchen hat sich durch das Arbeiten am Gerüst der Arbeitsalltag erleichtert. An erster Stelle steht die Sicherheit, denn ohne das Arbeiten am Gerüst könnten Handwerker unzählige Arbeitsschritte nicht ausführen. Der Maurer der ein Maurergerüst benötigt oder Maler die ein Malergerüst benötigen. Diese Handwerker könnten ohne die Hilfe eines Gerüstes Ihrer Arbeit nicht nachkommen.

Bei Dacharbeiten ist die Sicherheit der Dachdecker enorm wichtig, besonders hier darf das sogenannte Fanggerüst oder auch Schutzgerüste genannt, nicht fehlen. Diese Gerüste haben ein Netz gespannt, somit wird verhindert, dass Arbeiter oder Arbeitsutensilien und Werkzeuge Herunterfallen- oder rutschen können.

Die Geschichte des Gerüstbaus

Wussten Sie, dass schon 1.450 v. Chr. die ersten Gerüste aus Brettern und Holzstützen entstanden sein sollen? Diese wurden mit ganz einfachen Knoten aus Seiten oder Weidenästen verbunden. Die Ägypter erfanden damals schon neben Werkzeugen auch Gerüstkonstruktionen, für schwer erreichbare Stellen. Gerade für den Einsatz an Statuen oder Tempelanlagen wurden diese dann eingesetzt. Da Holz damals sehr teuer und auch kaum herzubekommen war, wurden beim Bau eines Hauses Leitern statt Gerüste verwendet. Gerüstkonstruktionen konnten sich damals nur die Pharaonen leisten.

Wir gehen in die Zeit des Mittelalters, dort bestanden die Gerüste aus stabileren Kanthölzern und Rüststangen, die mit Hilfe von Seilverbindungen und Querhölzern verschnürt wurden. Es war die Zeit der Kathedralen und die Entwicklung der Gerüste und Lastkräne.

In der Renaissance, wurden die zu erbauenden Gebäude, immer Höher und komplizierter. So hat sich Leonardo Da Vinci der zu dieser Zeit neben der Malerei, Bilderhauer, Architektur auch das Ingenieurwesen beherrschte, sich mit zahlreichen Gerüstkonstruktionen auseinandergesetzt. Galileo Galilei ging sogar noch einen Schritt weiter, und nahm sich des Problems der Gebäudebiegungen, zum Beispiel Rundbögen in Kirchen, an und entwarf dementsprechende Gerüste, die in sich immer stabiler wurden.

Die ersten Stahlrohrkupplungsgerüste wurden zu Beginn der 1930er Jahre in Europa eingesetzt. Anfang des 19. Jahrhundert wurden diese durch die ersten Fachwerkkonstruktionen aus Eisen und Stahl erstellt. Aufgrund des einheitlichen Rohrdurchmessers und der einfachen Verbindungstechnik konnten sich schon damals das Stahlrohrkupplungsgerüst durchsetzen und hat sich bis heute so gehalten.

Das erste Systemgerüst kam 1952 in Deutschland auf den Markt. Mit dem Gerüst traten auch schon die ersten nationalen allgemeinen Regelungen bzw. auch Normen, (DIN 4420...) in Kraft. Vom DIBt (Deutschen Institut für Bautechnik) wurden Parallel dazu auch schon die ersten Zulassungsrichtlinien für Gerüstsysteme erstellt. Bis heute sind die Grundlagen der Zulassungsgrundlinien, für Gerüstsysteme in Deutschland, ein gültiges Zulassungsverfahren.

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