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Das Aluminiumgerüst 06.10.2017 13:31

Ein Aluminiumgerüst kommt immer dann ins Spiel, wenn es schnell gehen soll. Und wenn viel Flexibilität im Gerüstbau gefragt ist. Daher bezeichnet es die Fachbranche auch als Schnellbaugerüst. Dafür empfiehlt sich dieses Material gleich mit mehreren Eigenschaften. Aluminium ist ein Leichtmetall und einfach zu transportieren. Daher kann ein einzelner Handwerker dieses Gerüst aufbauen - bei anderen Materialien sind zumeist zwei bis drei Arbeiter erforderlich. Die Fachleute kalkulieren so, dass der Aufbau von einem Stahlrohrgerüst doppelt so lange dauert wie bei einem aus Aluminium. Es kommt also dort zum Zuge, wo ein Handwerker das Gerüst immer wieder für kurze Zeit an einer anderen Stelle benötigt. Das ist unter anderem bei Elektroinstallateuren, Zimmerleuten oder Malern der Fall. Sie benutzen gerne ein Rollgerüst, das meistens aus Aluminium besteht und sich einfach verschieben lässt.

Je nach Art und Verwendung von Gerüsten aus Aluminium gelten verschiedene Vorschriften. Sie dienen der Sicherheit und der Unfallverhütung. Der Gesetzgeber schreibt beim Seitenschutz eine Nennwanddicke von mindestens zwei Millimeter (mm) vor. Für alle anderen Teile von einem Alugerüst gilt eine Minimaldicke von 2,5 mm. Entsteht ein Fassadengerüst aus diesem Leichtmetall, müssen die Gerüstrohre in Verbindung mit den Kupplungen mindestens 4 mm dick sein. Diese Vorgaben macht das Deutsche Institut für Normung (DIN) in der DIN 4420 für den Gerüstbau. Sie gelten gleichermaßen für das Systemgerüst wie für das Leitergerüst aus Aluminium und beziehen sich auch auf die Arbeiten, die mit Hilfe von einem solchen Gerüst zur Ausführung kommen. Für fahrbare Arbeitsbühnen, die Fahrgerüste, gilt die DIN 4422. Diese Arbeitshilfen bestehen zum größten Teil aus Aluminium- und Holzteilen, die Gerüstböden sind aus Sperrholz mit einem Alurahmen gestaltet. Die Leitern für einen gefahrlosen Innenaufstieg bestehen zumeist ebenfalls aus Aluminiumlegierungen. Für ein fahrbares Gerüst gilt vor allem die Vorgabe, dass es leicht verschiebbar aber dennoch stabil sein soll. All das garantiert ein Alugerüst - und rostet zudem nicht.

Nicht verwunderlich also, dass eine Konstruktion aus Aluminium seine Stärken vor allem als fahrbare Arbeitsbühne ausspielt. In der Gerüstgruppe drei zum Beispiel mit einer Belastbarkeit von 200 Kilogramm pro Quadratmeter und bis zu einer Arbeitshöhe von sieben Meter. Ein solches Alugerüst gibt es mit vier gebremsten Fahrrollen, Fahrtraverse und Wandanker für Sicherheit sowie Stabilität. Eine weitere Qualität beim Gerüst dieses Typs bildet die Möglichkeit, den Gerüstbelag variabel in der Höhe zu verstellen. Wichtig - weil zeitsparend - ist dabei, dass dies ohne Umbau der Diagonalen erfolgt. Das ermöglicht eine Rahmenbreite, die zum Beispiel 1,60 Meter und 0,85 Meter beträgt. 

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